Berufskolleg I für Technik
der Stadt Hagen
Cuno Berufskolleg

IT-System-Elektroniker/-in

Bundesagentur für Arbeit: Video zum Beruf

Ansprechpartner/Bereichsleiter (IT-Berufe): Herr Dr. Dau

Was machen IT-System-Elektroniker/-innen?

"Wir wollen ins Internet, gleichzeitig faxen und jeder Mitarbeiter soll e-Mails verschicken können. Außerdem brauchen wir 25 Telefone mit eigenen Rufnummern." Kundenwünsche wie diese sind für den IT-System-Elektroniker kein Problem. Er entwickelt ein speziell für seine Kunden ausgerichtetes Informations- und Telekommunikationssystem. Dazu installiert er alle notwendigen Geräte und Netzwerke einschließlich der Software. Als Profi kennt er die neuesten Entwicklungen in der IT-Branche und weiß, was Unternehmen heutzutage an moderner IT-Technologie benötigen.

IT-System-Elektroniker ...

  • sind mit verschiedenen Informations- und Telekommunikations-Systemen (IT-Systemen) vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit bewerten
  • wählen Komponenten (Bestandteil eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen
  • kennen Produkte, Prozesse, Verfahren
  • kennen Anforderungen an IT-Systeme
  • stellen fest, welche Hard- und Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt
  • ermitteln Arbeitsabläufe und Datenflüsse im Unternehmen
  • können Betriebssysteme für Netzwerke und Software (Computerprogramme) und Hardwarekomponenten (Bestandteile von Computersystemen) installieren, in bestehende Systeme einpassen und in Betrieb nehmen
  • beurteilen, welche Stromversorgung die IT-Geräte benötigen
  • kennen Aufgaben und Strategien des Vertriebs (Verkaufsabteilung eines Unternehmens)
  • arbeiten in Projekten von der Zielsetzung, Planung, Durchführung bis zur Qualitätssicherung
  • schlagen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsgestaltung vor
  • können Aufgaben im Team planen und verteilen
  • führen Instandhaltungen und Wartungen an Komponenten von IT-Systemen durch
  • können Aufträge kundengerecht ausführen und beachten dabei wirtschaftliche Vorgaben und Terminabsprachen
  • können auch Laien technische Zusammenhänge erklären und dabei englische und deutsche Fachbegriffe anwenden

IT-System-Elektroniker arbeiten für ...

  • Anbieter von Hardwaresystemen
  • Betreiber von Festnetzen (z.B. Telekom AG, Arcor, netcologne)

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten ...

  • sich für betriebliche Zusammenhänge und Arbeitsabläufe interessieren
  • Spaß an Computern und Elektrotechnik haben
  • mathematisches Verständnis und logisches Denkvermögen haben
  • sich regelmäßig über Multimedia, Computer und Software informieren
  • Ausdauer haben und sich immer wieder auf neue Situationen einstellen können
  • gerne im Team arbeiten
  • anderen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung stehen

Was ist besonders gut?

die selbständige Arbeit an einem Projekt von Anfang bis Ende

wechselnde Aufgaben mit wechselnden Kunden

ständig neue Herausforderungen

neue technische Entwicklungen kennen zu lernen

enge Zusammenarbeit mit "Kollegen aus der Technik"

finanzielle Verantwortung

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Ausbildungsbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten die Fachoberschulreife bis hin zur Allgemeinen Hochschulreife. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wieviel Sie während und nach Ihrer Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben. Welcher Arbeitgeberverband bzw. welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrer Industrie- und Handelskammer, beim Berufsverband oder auch beim Arbeitsamt vor Ort.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise als Industriefachwirt/-in oder Fachwirt Datenverarbeitung. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden.

Mit einigen Jahren Berufspraxis können Sie eine innerbetriebliche Führungsposition besetzen, z.B. als Kundenberater, Netzwerkbetreuer oder als Leiter der Qualitätssicherung.

Der Umfang an Weiterbildungsprogrammen wächst ständig. Es gibt bundesweit eine Vielzahl verschiedener Qualifizierungsmöglichkeiten; Anbieter sind die Industrie- und Handelskammern, private Schulungszentren, Berufsbildungszentren und -akademien, zum Beispiel die DAA (Deutsche Angestellten Akademie). Darüber hinaus gibt es auch innerbetriebliche Weiterbildungen. Diese Angebote sind im Aufbau sehr unterschiedlich, von Vollzeitangeboten über ein bis zwei-monatige Intensivkurse bis zum berufsbegleitenden Abendkurs. Über das Arbeitsamt erhalten Sie eine vollständige Übersicht.

Daher hier nur Beispiele:

  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis)
  • Fachwirt/-in Datenverarbeitung: (erledigt z.B. betriebswirtschaftliche Aufgaben mit Hilfe geeigneter Anwendersoftware)

Kurzinfo

IT-System-Elektroniker...

... planen und installieren Informations- und Telekommunikationsanlagen, orientieren sich dabei an den Bedürfnissen ihrer Kunden (Unternehmen).

Besonders gut ist ...

... die selbständige Arbeit, wechselnde Aufgaben, neue technische Entwicklungen kennen zu lernen.

Bewerber/-innen sollten ...

... mathematisches und technisches Verständnis haben, sich für die laufende Entwicklung in der IT-Branche und betriebliche Zusammenhänge interessieren.

Wer bildet aus?

Anbieter von Hardwaresystemen und Betreiber von Festnetzen.

Dauer der Ausbildung?

3 Jahre

Verdienst während der Ausbildung und im Beruf?

Auskünfte dazu geben Kammer, Arbeitsamt, Berufsverband, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft.

Berufliche Aufstiegschancen?

z.B. Ausbilder/-in, Fachwirt/-in Datenverarbeitung u.a.. Die Inhalte dieses Berufsbildes beruhen auf Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.