Berufskolleg I für Technik
der Stadt Hagen
Cuno Berufskolleg

Projekttag mit dem Zweitzeugen e.V.

Schüler*innen unseres Berufskollegs wurden zu Zweitzeugen der Holocaust-Zeitzeugen.

Workshop in der HB21A am 3.9.21 mit Ksenia Eroshina von Zweitzeugen e.V.

Die Schüler wurden zu Zweitzeugen des Lebensweges in der Holocaus-Vergangenheit von Dr. Leon Weintraub

„Herzlichen Dank dafür, dass unsere Schüler*innen am 2. und 3. September 2021 Zweitzeugen der Holocaust-Zeitzeugen*innen werden durften. Die Workshops in der Trägerschaft des vielfach ausgezeichneten Zweitzeugen e.V. haben die jungen Menschen auf eine eindrucksvolle Art und Weise wachgerüttelt und für alltäglichen Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft sensibilisiert.“ (Gesa Eindorf-Evers; Studienrätin an unserem Berufskolleg).

Hier ein paar zusätzliche Stimmen der Unterstufe der Höheren Berufsfachschule für Elektrotechnik (HB21A) am Ende eines Projekttages:

Basar Y.: „Wir sollten uns glücklich schätzen, dass wir heute leben und diese Zeit nicht miterleben mussten.“

Maximilian K. „Wir wurden Teil von einzelnen Lebensgeschichten und konnten dadurch mitfühlen, was den Zeitzeugen auf ihren Lebenswegen wiederfahren ist.“

Ismet A.: Ich bewundere die Willensstärke der Zeitzeugen*innen, weil sie den 2. Krieg trotz schrecklicher Erfahrungen überlebt haben und danach ein neues Leben gestartet haben.“

Daniel B. „Der Workshop hat viele schlimme Dinge gezeigt, aber auch Ideen gegeben, was man heute besser machen kann.“

Maurice M. „Rassismus hat nichts mehr in der heutigen Gesellschaft zu suchen.“ Mustafa: „Rassismus sollte keinen Platz mehr im Leben haben.“

Lasso P. : „Ich möchte gerne Zweitzeuge werden und den Schüler*innen meiner alten Schule die Geschichten der Zeitzeugen weitererzählen.“

Die Arbeit des Vereins Zweitzeugen e.V. wird vom Büro der NRW-Antisemitismusbeauftragten Leutheusser-Schnarrenberger unterstützt. Die Projekttage am Cuno-Berufskolleg I wurden in Kooperation mit dem AllerWeltHaus Hagen e.V. durchgeführt und zudem durch Mittel des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ finanziert.

Tarek Hakim (Oberstudienrat) meint dazu: „Gerade in dieser Zeit, in der die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte dadurch verblasst, dass immer weniger Zeitzeugen und Überlebende des Holocaust persönlich berichten können, ist dieses Projekt umso wichtiger: Die Fackel der Erinnerung wird an eine neue und junge Generation zum Wohle einer humaneren Gesellschaft weitergegeben.“

 

Fotos: Yasin Ünal